
Mehr häusliche in der Corona-Krise
Die Gefahr von häuslicher Gewalt ist in der Corona-Krise nochmal besonders hoch. Vorallem dort, wo es schon im Vorfeld Schwierigkeiten in der Familie oder Partnerschaft gegeben hat.
Veröffentlicht: Montag, 08.06.2020 10:33
Betroffene können jetzt auch Hilfe in den Krefelder Apotheken bekommen. Möglich macht das eine neue Kooperation mit dem Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Wer Hilfe sucht, kann sich vertrauensvoll an die Apotheker wenden oder ausliegendes Infomaterial unauffällig mitnehmen. So könne man im Einzelfall sogar Leben retten, heißt es von der Stadt.
Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es bei der Frauenberatungsstelle Krefeld unter Telefon 02151 800571 oder per E-Mail an frauenberatung@frauenberatung-krefeld.de, beim Frauen- und Kinderschutzhaus des Sozialdiensts katholischer Frauen unter Telefon 02151 633723 oder per E-Mail an frauenhaus@skf-krefeld.de und bei der Jungen- und Männerberatung des SKM (Katholischer Verein für Soziale Dienste in Krefeld) unter Telefon 02151 841226 oder per E-Mail an jan-mokros@skm-krefeld.de. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der Nummer 08000 116016 zu erreichen (im Internet unter www.hilfetelefon.de).