
Mehr Altersarmut am Niederrhein
Am Niederrhein sind mehr ältere Menschen auf Grundsicherung angewiesen. Frauen bekommen in Krefeld und im Kreis Viersen im Schnitt deutlich weniger Rente.
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Mehr Altersarmut am Niederrhein
Immer mehr Menschen am Niederrhein sind im Alter auf Grundsicherung angewiesen. Darauf macht der Deutsche Gewerkschaftsbund in seinem aktuellen Rentenreport aufmerksam. Auch die Zahlen für Krefeld und den Kreis Viersen zeigen demnach, dass Frauen im Schnitt deutlich weniger Rente bekommen als Männer.
Frauen, die 2024 neu in Rente gegangen sind, erhielten in Krefeld im Schnitt rund 940 Euro Altersrente im Monat. Im Kreis Viersen waren es rund 970 Euro. Männer kamen dagegen auf deutlich höhere Beträge. Je nach Region liegt der Unterschied bei rund 500 Euro im Monat.
Krefeld: Zahl der Menschen mit Grundsicherung steigt
In Krefeld bezogen zuletzt rund 3.540 Menschen ab 65 Jahren Grundsicherung. Laut DGB ist das ein kontinuierlicher Anstieg. Der Gewerkschaftsbund fordert deshalb unter anderem höhere und tarifgebundene Löhne sowie eine stärkere betriebliche Altersvorsorge.