
Medikamenten-Engpass in unserer Region
Der Hausärzteverband Nordrhein schlägt Alarm: Mehr als 1.000 Medikamente sind aktuell nicht lieferbar. Das betrifft auch den Kreis Viersen und Krefeld.
Veröffentlicht: Freitag, 09.12.2022 06:46
Demnach geht es vor allem um verschreibungspflichtige Medikamente; also Antibiotika, blutdrucksenkende Mittel oder um Insuline. Bei Patienten mit komplexeren Erkrankungen bedeute eine Medikamentenumstellung jedes Mal mehr Arbeit und für den Patienten mehr Aufwand. Die Hausärzte ärgert deswegen vor allem die fehlende Tranzparenz, welche Medikamente aktuell nicht lieferbar sind - dann könnten sie nach Alternativen suchen. Diese Übersicht haben aber oft nur Apotheken, so der Hausärzteverband. Einer Lösung sei, wenn Apotheken eine wöchentliche Übersicht geben könnten, was lieferbar ist und was nicht, heißt es vom Hausärzteverband weiter.