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Medikamenten-Engpässe in den Apotheken
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Medikamenten-Engpässe in den Apotheken

Die Apotheken am Niederrhein haben mit Engpässen bei der Medikamenten-Lieferung zu kämpfen. Nach Angaben des Apothekerverbands Linker Niederrhein sind zurzeit mehr als 250 Medikamente nicht lieferbar.

Veröffentlicht: Montag, 21.10.2019 04:35

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Wer Ibuprofen oder einen Blutdrucksenker benötigt, hat unter Umständen im Moment ein Problem. Selbst solche gewöhnlichen Medikamente sind auf unbestimmte Zeit nicht lieferbar, sagt Wolfgang Boventer vom Apothekerverband. Er spricht den Krankenkassen eine gewisse Mitschuld zu. Viele von ihnen schließen Rabattverträge mit einzelnen Herstellern in Asien und Südamerika ab. Diese haben häufig Lieferschwierigkeiten. Stattdessen sei es sinnvoll, mit mehreren Herstellern zu arbeiten - vor allem hier in Europa, so Boventer. Er fordert, dass sich der Gesetzgeber im Falle einer Lieferunfähigkeit einschaltet und hohe Strafen verhängt.

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