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Medikamente am Niederrhein weiter knapp
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Medikamente am Niederrhein weiter knapp

Viele Medikamente sind am Niederrhein weiter schwer zu bekommen. Apotheken kämpfen täglich mit Engpässen – betroffen sind auch wichtige Standardmittel.

Veröffentlicht: Freitag, 10.04.2026 05:15

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Medikamente sind am Niederrhein weiterhin knapp. Nach Angaben der Apothekerkammer Nordrhein kämpfen Apotheken täglich mit Lieferengpässen. Betroffen sind nicht nur spezielle Präparate, sondern auch gängige Medikamente wie Mittel für die Schilddrüse oder gegen Bluthochdruck.

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Patienten müssen auf Alternativen ausweichen

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Für Patientinnen und Patienten bedeutet das häufig Wartezeiten oder den Umstieg auf alternative Medikamente. Gleichzeitig steigt der Aufwand in den Apotheken deutlich, da Ersatzpräparate organisiert und Rücksprachen mit Ärztinnen und Ärzten gehalten werden müssen.

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Ursachen liegen auch in globalen Lieferketten

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Als einen wichtigen Grund nennt die Apothekerkammer Nordrhein die Rabattverträge der Krankenkassen. Diese setzen oft auf günstige Hersteller, die vor allem in Asien produzieren. Kommt es dort zu Produktionsausfällen oder politischen Spannungen, hat das direkte Auswirkungen auf die Versorgung hier. Deshalb fordern Fachleute, die Medikamentenproduktion stärker nach Europa zu verlagern und Apotheken mehr Spielraum beim Austausch von Präparaten zu geben.

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