
Lehrergewerkschaft kritisiert Schul-Lockdown
Am Niederrhein und dem restlichen NRW wird die Anwesenheitspflicht an Schulen ab Montag vorerst enden. Schüler der unteren Stufen können und sollen dann von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Schüler ab der achten Klasse werden auf Distanz unterrichtet. Die NRW-Lehrergewerkschaft kritisiert das Vorgehen.
Veröffentlicht: Freitag, 11.12.2020 15:59
Man halte es für richtig und notwendig, angesichts hoher Infektionszahlen härtere Maßnahmen zu ergreifen - und das öffentliche Leben weitgehend runterzufahren. Allerdings fühlen sich die Schulen bei der Umsetzung von der Landesregierung im Stich gelassen. Die Kommunikation sei ein "Desaster", so die Lehregewerkschaft. Wochlang sei am Präsenzunterricht festgehalten worden. Jetzt komme die radikale Wende. Offen sei auch noch, was mit geplanten Prüfungen und Klassenarbeiten passieren soll. Man brauche zudem dringend eine Perspektive für den Schulbetrieb nach dem Lockdown, so die Lehrergewerkschaft.