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Landwirtschaftsverband: Umdenken bei Wolfspolitik
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Landwirtschaftsverband: Umdenken bei Wolfspolitik

Die rheinischen Landwirte fordern ein härteres Durchgreifen bei Wölfen. Die Bilder aufgerissener Schafe seien verstörend, heißt es vom Rheinischen Landwirtschaftsverband.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.04.2023 04:35

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Der Verband bezieht sich bei seiner Forderung auf einen Vorfall von Ende Februar: Da sind fast 40 Tiere in Dinslaken, im benachbarten Kreis Wesel, einem Wolfsrudel zum Opfer gefallen. Die Herde sei durch einen Schutzzaun gesichert gewesen. Auch in Krefeld kamen vergangenes Frühjahr zwei Schafe auf einer Wiese in Hüls durch einen Wolf ums Leben. Auch in anderen EU-Ländern ist der Wolf wieder auf dem Vormarsch. Deswegen halten die rheinischen Landwirte es für gerechtfertigt, den Wolf nicht mehr so sehr zu schützen, wie das bislang der Fall ist. Neben einer länderübergreifender Überprüfung bedürfe es auch einer nachhaltigen Regulierung des Wolfsbestands, so der Rheinische Landwirtschaftsverband.

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