
Landwirte sehen Pipeline unterschiedlich
Die Landwirte am Niederrhein reagieren unterschiedlich auf die Bauarbeiten zur Erdgaspipeline "Zeelink". Zwar gingen die Bauarbeiten wegen des trockenen Wetters gut voran, Folgen für die Felder hätten sie aber trotzdem, sagt Kreislandwirt Paul-Christian Küskens.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.07.2019 03:14
Küskens befürchtet, dass die Felder nachher nicht mehr so bewirtschaftet werden könnten wie vorher. Zum Beispiel könnte der Anbau von Erdbeeren nach Einbau der Erdgaspipeline problematisch werden, sagt er. Erdbeerbauer Hans-Albert Schmitz aus Tönisvorst ist anderer Meinung. Auf einer anderen Fläche von ihm seien schon einmal Gasleitungen verlegt worden und das habe keine Probleme bereitet, sagt er. Zwar hätte auch er gerne auf die Pipeline verzichtet, er könne sich aber damit arrangieren.