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Landwirte plagen Existenzängste
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Landwirte plagen Existenzängste

Nach den anhaltenden Protesten in den Niederlanden haben auch die Landwirte bei uns am Niederrhein Existenzängste. Hintergrund sind die Umweltauflagen der EU-Kommission.

Veröffentlicht: Mittwoch, 13.07.2022 03:38

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Die Landwirte müssen demnach ab dem kommenden Jahr unter anderem vier Prozent ihrer Flächen stilllegen. Weniger Anbauflächen für Grundnahrungsmittel und das zu deutlich steigenden Preisen - das bedeuten die Umweltauflagen der EU-Kommission für die niederrheinischen Landwirte. Anstatt Lebensmittel sollen auf den stillgelegten Flächen in Zukunft nur noch natürlich wuchernde Pflanzen wachsen. Und genau das sehen die Bauern kritisch. Schon jetzt können sie mit ihren Ackerflächen nur unter 90 Prozent der Nahrungsmittel herstellen, die vor Ort verbraucht werden. Mit den neuen Maßnahmen werden es nur unter 60 Prozent sein. Die restlichen 40 Prozent müssten dann aus dem Ausland importiert werden.

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