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„Kurve kriegen“ hilft seit fünf Jahren im Kreis Viersen
© Welle Niederrhein | Gebäude der Kreispolizei Viersen an der Lindenstraße
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„Kurve kriegen“ hilft seit fünf Jahren im Kreis Viersen

Im Kreis Viersen gibt es das Projekt „Kurve kriegen“ seit fünf Jahren. Polizei und Jugendhilfe begleiten junge Menschen, um weitere Straftaten zu verhindern.

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Projekt „Kurve kriegen“ läuft seit 2021 im Kreis

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Im Kreis Viersen gibt es das Projekt „Kurve kriegen“ jetzt seit fünf Jahren. Dabei arbeiten Polizei und Jugendhilfe gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen, die schon früh durch Straftaten auffallen. Ziel ist es, weitere Taten zu verhindern und neue Perspektiven zu schaffen. Nach Angaben der Kreispolizei werden die jungen Menschen dabei eng begleitet. Seit dem Start im Jahr 2021 wurden im Kreis Viersen insgesamt 32 Kinder und Jugendliche in das Programm aufgenommen.

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Polizei und Jugendhilfe begleiten den Alltag

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Nach Angaben der Polizei geht es in dem Projekt vor allem um Prävention. Die Beteiligten sprechen regelmäßig mit den Jugendlichen und schauen auf deren Alltag. Dabei geht es zum Beispiel um Probleme in der Familie, in der Schule oder im Freundeskreis. Gemeinsam werden dann Ziele vereinbart und konkrete Schritte besprochen. Im Kreis Viersen arbeitet dafür ein Team aus drei Polizeibeamtinnen und -beamten sowie einer Sozialpädagogin und einem Sozialpädagogen zusammen.

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Aktuell nehmen zwölf junge Menschen teil

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Zurzeit werden im Kreis Viersen zwölf junge Menschen im Rahmen von „Kurve kriegen“ begleitet. Nach Angaben der Kreispolizei sind darunter zehn Jungen und zwei Mädchen. Das Team arbeitet unter einem Dach im Kriminalkommissariat 5 in Viersen-Dülken. Dort soll die enge Zusammenarbeit helfen, problematische Entwicklungen früh zu erkennen und passende Maßnahmen abzustimmen. Im Mittelpunkt steht laut Polizei, Verantwortung zu stärken und neue Wege für die persönliche Entwicklung zu eröffnen.

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Prävention soll Straftaten früh verhindern

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Die Polizei verweist darauf, dass frühe Straffälligkeit oft mit belastenden Lebenssituationen zusammenhängt. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt an. Es soll junge Menschen nicht nur auf ihre Straftaten reduzieren, sondern ihnen auch Unterstützung im Alltag geben. Rückschläge gehören nach Darstellung der Polizei dazu, führen aber nicht automatisch zum Abbruch der Begleitung. Ziel bleibt es, wiederkehrende Straftaten möglichst früh zu verhindern.

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