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Kritik an SBB wegen Zügen aus Krefeld
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Kritik an SBB wegen Zügen aus Krefeld

Neue Züge aus Krefeld sorgen in der Schweiz für Ärger. Die SBB vergaben einen Milliardenauftrag an Siemens, was zu Kritik, Vorwürfen und Morddrohungen führte.

Veröffentlicht: Freitag, 21.11.2025 05:21

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116 neue Züge aus Krefeld sorgen derzeit in der Schweiz für heftige Diskussionen und sogar Morddrohungen. Die Schweizer Bundesbahnen (SBB) haben kürzlich entschieden, Züge im Wert von über 2 Milliarden Euro bei Siemens zu bestellen. Diese Entscheidung hat eine Welle der Empörung ausgelöst, insbesondere weil der Auftrag nicht an den Schweizer Zughersteller Stadler ging.

Stadler hatte ebenfalls am Vergabeverfahren teilgenommen und zeigte sich nach der Entscheidung enttäuscht. Laut dem Stadler-Chef hätten rund 200 heimische Zulieferbetriebe von dem Auftrag profitieren können. Stattdessen vergebe man ein Konjunkturpaket nach Deutschland, so der Stadler-Chef. 

Der Geschäftsführer der SBB sieht sich seit der Bekanntgabe mit massiver Kritik konfrontiert. Neben Vorwürfen wie Landesverrat erhielt er sogar Morddrohungen. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals äußerte Verständnis für die Entscheidung, betonte jedoch, dass es besser gewesen wäre, den Auftrag in der Schweiz zu halten. Gleichzeitig sei es wichtig, dass das Vergabeverfahren korrekt und gesetzeskonform abgelaufen ist.

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