
Kreishaushalt 2026 vom Kreis Viersen genehmigt
Der Kreishaushalt 2026 im Kreis Viersen ist genehmigt. Trotz eines Defizits von fast 23 Millionen Euro hält der Kreis an wichtigen Investitionen fest.
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2026 05:41
Kreis Viersen: Haushalt 2026 ist genehmigt
Der Haushalt des Kreises Viersen für 2026 ist beschlossen und auch von der Bezirksregierung genehmigt worden. Damit sind die Planungen aus Sicht der zuständigen Kommunalaufsicht rechtlich zulässig und finanziell tragfähig. Die Bezirksregierung prüft bei solchen Haushalten, ob die Finanzierung des Kreises auf einer soliden Grundlage steht. Für den Kreis Viersen bedeutet die Genehmigung jetzt vor allem Planungssicherheit für das laufende Jahr. Zugleich zeigt sich aber auch, dass die finanzielle Lage angespannt bleibt.
Defizit im Kreishaushalt bleibt hoch
Für 2026 plant der Kreis Viersen mit einem Defizit von fast 23 Millionen Euro. Dieses Minus könnte nach Angaben aus der Haushaltsplanung durch Einsparungen noch kleiner werden. Außerdem will der Kreis auf Rücklagen zurückgreifen, um die finanzielle Belastung abzufedern. Hintergrund ist, dass die Kosten in vielen Bereichen weiter steigen. Damit steht der Kreis Viersen nicht allein da, denn viele Kommunen kämpfen derzeit mit ähnlichen Entwicklungen.
Investitionen in Schwalmtal und im Kreisgebiet
Trotz der schwierigen Haushaltslage hält der Kreis an mehreren wichtigen Projekten fest. Geplant sind Investitionen in ein neues Bevölkerungsschutzzentrum, in eine neue Rettungswache in Schwalmtal und in Schulen. Diese Vorhaben gelten als wichtige Zukunftsprojekte für den Kreis Viersen. Sie betreffen sowohl die öffentliche Sicherheit als auch die Bildungsinfrastruktur im Kreisgebiet. Der genehmigte Haushalt schafft die Grundlage dafür, dass diese Planungen weiter verfolgt werden können.
Ausblick: Ab 2028 wieder positive Ergebnisse
Nach Einschätzung der Bezirksregierung könnte sich die Haushaltslage des Kreises Viersen in den kommenden Jahren wieder verbessern. Stand jetzt werden ab 2028 wieder positive Jahresergebnisse erwartet. Für das Jahr 2029 ist nach den aktuellen Planungen sogar ein leichter Überschuss möglich. Das zeigt, dass der Kreis trotz der momentanen Belastungen auf eine langfristige Stabilisierung setzt.