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Kreis will weiter gegen Nitrat ankämpfen
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Kreis will weiter gegen Nitrat ankämpfen

Das Problem mit schädlichem Nitrat im Grundwasser steht beim Kreis Viersen weiter ganz oben auf der Agenda. Das NRW-Umweltministerin hatte den "Anti-Gülle-Plan" des Kreises abgelehnt. Trotzdem will der Kreis weiterhin alles unternehmen, um die Nitratbelastung in den Griff zu bekommen. Als Ursache für die hohen Werte gilt starkes Düngen in der Landwirtschaft.

Veröffentlicht: Montag, 22.07.2019 05:18

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Landrat Andreas Coenen listet in einer Stellungnahme auf, was schon an Möglichkeiten ausgeschöpft wird: Seit 2018 beschäftigt der Kreis einen Agrarwirtschaftler, der auf den Höfen die Anlagen zur Abwasserbehandlung prüft. Allerdings fehle dabei das Entscheidende, sagt Coenen. Das Düngen selbst darf der Kreis nicht kontrollieren. Das ist Aufgabe der Landwirtschaftskammer - unter anderem deswegen hatte das Land dem Kreis eine Absage erteilt. Coenen kündigte zusätzlich eine Projektstudie an, um Gebiete mit besonders schlechter Grundwasserqualität in Wasserschutzzonen umzuwandeln.

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