
Kreis Viersen weitet Hitzeaktionsplan aus
Der Kreis Viersen baut seinen Hitzeschutz weiter aus. Künftig sollen auch Städte und Gemeinden gefährdete Einrichtungen schneller über Hitzewarnungen informieren können.
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Der Kreis Viersen sieht sich für die kommenden Hitzewellen gut vorbereitet. Der bestehende Hitzeaktionsplan wird in diesem Sommer ausgeweitet. Ziel ist es, Menschen besser vor gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen zu schützen.
Schnellere Warnungen bei großer Hitze
Künftig sollen auch die Städte und Gemeinden im Kreis gefährdete Einrichtungen schneller über Hitzewarnungen informieren können. So können beispielsweise Pflegeeinrichtungen, soziale Einrichtungen oder andere betroffene Stellen früher auf hohe Temperaturen reagieren und Schutzmaßnahmen ergreifen. Der Kreis Viersen weist darauf hin, dass Hitze für bestimmte Gruppen ein besonderes Gesundheitsrisiko darstellt. Dazu gehören ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Pflegebedürftige, Schwangere sowie kleine Kinder.
Kreis appelliert an Nachbarschaftshilfe
Gleichzeitig ruft der Kreis dazu auf, während Hitzeperioden auf alleinlebende ältere Menschen im eigenen Umfeld zu achten. Schon regelmäßiges Nachfragen oder Hilfe beim Einkaufen könne dazu beitragen, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Auf seiner Internetseite hat der Kreis Viersen außerdem zahlreiche Tipps und Informationsangebote zum Umgang mit Hitze zusammengestellt. Dort finden sich Hinweise für verschiedene Risikogruppen sowie Empfehlungen zum Schutz an besonders heißen Tagen.