
Kreis Viersen: Warnung vor „Pop-Up-Prostitution“
Polizei und Kreis Viersen warnen vor „Pop-Up-Prostitution“. Ferienwohnungen werden teils kurzfristig zweckentfremdet.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 08:08
Im Kreis Viersen warnen Polizei und Behörden aktuell vor sogenannter „Pop-Up-Prostitution“. In den vergangenen Wochen sind mehrere Fälle bekannt geworden.
Ferienwohnungen zweckentfremdet
Dabei werden Wohnungen kurzfristig angemietet und anschließend für sexuelle Dienstleistungen genutzt. Das kann für Vermieter spürbare Folgen haben – etwa durch häufig wechselnde Besucher, Beschwerden von Nachbarn oder Probleme mit Behörden.
Hinweise auf mögliche Ausbeutung
Laut Kreis geht es dabei nicht nur um Ordnungsprobleme, sondern auch um mögliche strafbare Hintergründe und Ausbeutung. Auffällig sei zum Beispiel, wenn viele männliche Besucher über den Tag verteilt kommen oder ungewöhnlich hohe Preise für kurze Aufenthalte gezahlt werden. Auch Barzahlungen ohne Rechnung können ein Hinweis sein.
Nicht selbst eingreifen
In solchen Fällen sollten Vermieter nicht selbst handeln. Stattdessen raten Polizei und Kreis, das Ordnungsamt oder die Polizei zu informieren.