
Kreis Viersen richtet rollende Untersuchungszentren ein
Der Kreis Viersen wird in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten vom Dienstag (17.03.) an in einem rollenden Untersuchungszentrum Tests auf das Corona-Virus durchführen. Fünf Tage in der Woche fahre ein großer Lader mit einem Container drei verschiedene Standorte an, heißt es. "Wir bieten eine kombinierte Fußgänger-Drive-in-Lösung an", sagt Katarina Esser, Gesundheitsdezernentin des Kreises Viersen und Leiterin des Krisenstabs.
Autofahrer müssten ihr Fahrzeug nicht verlassen, um sich testen zu lassen. Ziel der mobilen Untersuchungszentren sei es, den Infektionsschutz der Bevölkerung zu verbessern und die niedergelassenen Ärzte zu entlasten. Dafür kooperiert der Kreis nach eigenen Angaben mit der Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Möglich gemacht habe die rollende Lösung die Unterstützung durch ein Willicher Unternehmen und die ehrenamtliche Feuerwehr.
Die erste Station des mobilen Untersuchungszentrums wird im Ostkreis liegen. Testen lassen können sich Bürgerinnen und Bürger dort nur, wenn sie eine entsprechende Überweisung von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin haben und sich vorher telefonisch angemeldet haben. Wo und wann das Untersuchungszentrum startet, will der Kreis am Montag bekannt geben.
Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2020 18:12