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Kreis Viersen & Krefeld: Kritik an Zwang zu Vollzeit
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Kreis Viersen & Krefeld: Kritik an Zwang zu Vollzeit

Die NGG kritisiert die CDU-Pläne: Teilzeitkräfte sollen nicht in Vollzeit gedrängt werden. Viele arbeiten weniger aus Betreuungspflichten oder Pflegegründen.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.02.2026 09:30

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Im Kreis Viersen arbeiten rund 31.600 Menschen in Teilzeit, in Krefeld sind es etwa 28.000. Der Großteil dieser Beschäftigten sind Frauen.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) übt scharfe Kritik an Plänen aus dem Wirtschaftsflügel der CDU, die Teilzeitkräfte stärker in Richtung Vollzeit drängen wollen.

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Viele arbeiten nicht freiwillig weniger

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Laut NGG entscheiden sich viele Beschäftigte nicht freiwillig für Teilzeit, sondern aus zwingenden Gründen: fehlende Kitaplätze, Pflege von Angehörigen oder andere familiäre Verpflichtungen. Die Gewerkschaft mahnt, dass Druck in diesem Bereich die Lebensrealität vieler Menschen ignoriert.

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Forderung an CDU-Delegierte

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Die NGG fordert die CDU-Delegierten aus der Region auf, den entsprechenden Antrag beim Parteitag in Stuttgart abzulehnen. Statt Zwang brauche es bessere Betreuungsangebote und eine gut ausgebaute Pflege-Infrastruktur, so die Gewerkschaft.

Die Organisation betont, dass freiwillige Teilzeit ein wichtiger Bestandteil moderner Arbeitswelt ist und nicht durch politische Vorgaben gefährdet werden darf.

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