Anzeige
Kreis Viersen: Brücken in gutem Zustand
© Kreis Viersen | Kreisstraße 1 von Breyell nach Lobberich
Teilen: mail

Kreis Viersen: Brücken in gutem Zustand

Die Straßenbrücken im Kreis Viersen sind laut Brückenzustandsbericht 2026 in einem guten Zustand. Keine der 23 Brücken gilt aktuell als sanierungsbedürftig.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2026 04:10

Anzeige

Kreis Viersen: Brücken erhalten gute Noten

Anzeige

Die Straßenbrücken im Kreis Viersen sind laut Verwaltung insgesamt in einem guten Zustand. Darüber wird heute im Ausschuss für Planen, Bauen und Infrastruktur berichtet. Der Kreis betreut an seinen Kreisstraßen 23 Brückenbauwerke. Dazu gehören Übergänge über Gewässer wie Niers, Schwalm und Nette, aber auch Brücken über Bahnstrecken. Im Durchschnitt kommen die Bauwerke auf die Zustandsnote 1,7. Das entspricht laut Bericht dem Bereich „gut“.

Anzeige

23 Brücken an Kreisstraßen im Blick

Anzeige

Zum Bestand des Kreises gehören Brücken aus verschiedenen Baujahren. Viele Bauwerke stammen noch aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Die kleinste Brücke ist die Radwegebrücke über den Sonnenbach an der Kreisstraße 4 in Nettetal-Schaag. Die größte Brücke liegt an der Kreisstraße 2 in Nettetal-Kaldenkirchen und führt über die Bahnlinie Venlo-Viersen. Laut Bericht wurden alle 23 Brücken bewertet. Keine einzige gilt dabei als sanierungsbedürftig.

Anzeige

Mehrere Bauwerke mit Bestnote bewertet

Anzeige

Einige Brücken schneiden im Bericht sogar besonders gut ab. Die Bestnote 1,0 bekommen unter anderem die Brücke am Hammer Bach an der K 6, die Brücke am Kranenbach an der K 8 sowie zwei weitere Bauwerke an der K 20. Weitere Brücken erreichen Noten im Bereich „sehr gut“. Ältere Bauwerke liegen zum Teil im Bereich „befriedigend“. Auch das wird im Bericht als altersgerechter Zustand eingeordnet. Der Durchschnittswert aller Brücken liegt weiter bei 1,7.

Anzeige

Kreis setzt auf Erhalt statt teure Neubauten

Anzeige

Der Kreis Viersen führt das Ergebnis auf sein Brückenerhaltungsmanagement zurück. Dieses Konzept läuft bereits seit 2009. Ziel ist es, Brücken laufend zu erhalten und größere, teure Erneuerungen möglichst zu vermeiden oder hinauszuzögern. Dafür werden nach Angaben der Verwaltung unter anderem Betonschäden repariert, Risse verfüllt, Fugen erneuert und Schutzanstriche aufgetragen. Viele dieser Arbeiten übernimmt speziell geschultes Personal des kreiseigenen Baubetriebshofes.

Anzeige

Prüfungen laufen regelmäßig nach festen Vorgaben

Anzeige

Die Brücken werden nicht nur im Alltag beobachtet, sondern auch regelmäßig geprüft. Grundlage dafür ist die DIN 1076. Diese Regel legt fest, wie Ingenieurbauwerke überwacht und untersucht werden. Neben laufenden Kontrollen und jährlichen Besichtigungen gibt es alle drei Jahre fest vorgeschriebene Prüfungen. Dabei geht es um Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit. Laut Kreis wurde das Ziel erreicht, die Brücken bis 2026 auf eine Zustandsqualität von mindestens 2,3 zu verbessern und dauerhaft zu halten. Mit dem aktuellen Durchschnitt von 1,7 liegt der Kreis deutlich darüber.

Anzeige
Anzeige
Anzeige