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Krefelder Schulpläne sorgen weiter für Diskussionen
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Krefelder Schulpläne sorgen weiter für Diskussionen

Die geplante Neuordnung der Krefelder Schullandschaft sorgt weiter für Diskussionen. SPD, CDU und Grüne prüfen die Vorschläge der Stadt jetzt politisch.

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Krefeld: Parteien prüfen Pläne zur Schullandschaft

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Die Stadt Krefeld will die Schullandschaft an mehreren Standorten neu ordnen. Nach den Plänen der Verwaltung sollen das Hannah-Arendt-Gymnasium in der Innenstadt und die Robert-Jungk-Gesamtschule in Hüls schrittweise auslaufen. Gleichzeitig soll das Gymnasium Horkesgath an den Standort in Hüls ziehen. In der Innenstadt ist nach den bisherigen Überlegungen eine Sekundarschule vorgesehen. Hintergrund sind laut Stadt vor allem sinkende Schülerzahlen in der Oberstufe. Über die Vorschläge wird jetzt politisch beraten.

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Diskussionen in Krefeld laufen an

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Die Reaktionen aus der Politik fallen zunächst vorsichtig aus. SPD und CDU haben angekündigt, die Verwaltungsvorlage zunächst intern beraten zu wollen. Die Grünen arbeiten nach eigenen Angaben an einem alternativen Vorschlag. Damit ist vor der Sitzung des Schulausschusses noch offen, mit welcher Position die Fraktionen in die weiteren Beratungen gehen. Eine Entscheidung ist nach der bisherigen Planung noch nicht gefallen. Der Schulausschuss soll sich am 24. September 2026 mit dem Thema befassen, im November 2026 könnte dann der Rat entscheiden.

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SPD sieht Handlungsbedarf in Krefeld

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Die SPD verweist auf einen länger bekannten Handlungsbedarf bei der Schulentwicklungsplanung für die Sekundarstufe II. Nach Angaben der schulpolitischen Sprecherin Miriam Meister liegt der Politik die Verwaltungsvorlage seit dem 10. September vor. Die Fraktion betont, dass die Kommunalpolitik damit vor Ort über die Zukunft der Krefelder Schullandschaft entscheiden könne. Zugleich kündigt die SPD an, die Vorschläge bis zur Sitzung des Schulausschusses Ende September intensiv zu prüfen. Besonders für die Innenstadt sieht die Fraktion Herausforderungen beim Schulangebot.

„Unser Ziel ist dabei, ein bedarfsgerechtes Schulangebot für alle Kinder vorhalten zu können.“ - Miriam Meister, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

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CDU fordert offenen und transparenten Prozess

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Auch die CDU will die Vorschläge zunächst intern beraten. Nach Angaben der schulpolitischen Sprecherin Stefanie Neukirchner sei die Vorlage der Verwaltung der Start eines weiteren Prozesses und noch nicht dessen Abschluss. Die CDU erklärt, dass nicht nur schulfachliche Fragen eine Rolle spielen dürften. Aus ihrer Sicht seien Schulen auch wichtig für die Entwicklung der jeweiligen Stadtteile. Deshalb will die Fraktion nach eigenen Angaben auch Alternativen prüfen und dabei Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler einbeziehen.

„Umso wichtiger ist es, dass der weitere Prozess transparent, nachvollziehbar und unter Einbeziehung der Betroffenen gestaltet wird.“ - Stefanie Neukirchner, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion

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Grüne arbeiten an eigenem Vorschlag

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Die Grünen sehen in der Verwaltungsvorlage ebenfalls eine weitreichende Lösung für die Krefelder Schullandschaft. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass sie einzelne Punkte anders bewerten als die Verwaltung. Deshalb arbeitet die Fraktion nach eigenen Angaben an einem alternativen Vorschlag, der ebenfalls langfristig tragfähig sein soll. Nach eigenen Angaben beziehen die Grünen dabei die gesamte Fraktion, Bezirksvertreter sowie Gespräche mit Schulleitungen und Schulgemeinschaften ein. Für den Schulausschuss am 24. September erwarten sie eine Diskussion über politische Änderungswünsche.

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Petition aus der Elternschaft wird erwähnt

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Zusätzlich gibt es inzwischen auch Reaktionen aus der Elternschaft - eine Petition ist mittlerweile eingerichtet worden. Sie richtet sich demnach gegen den geplanten Umzug des Gymnasiums Horkesgath nach Hüls und fordert unter anderem eine klare Begründung für diesen Schritt. Hier kommt ihr zur Petition.

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