
Krefelder Lagerhalle Teil europaweiter Handy-Ermittlungen
In Krefeld wurden Tausende Handys beschlagnahmt. Die Ermittlungen betreffen einen mutmaßlichen europaweiten Betrug mit als neu verkauften Geräten.
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Tausende Handys in Krefelder Lagerhalle sichergestellt
Eine Lagerhalle in Krefeld steht im Mittelpunkt von Ermittlungen zu einem mutmaßlichen europaweiten Handy-Betrug. Zoll und Steuerfahndung haben dort am Dienstag (29. September) Tausende Geräte beschlagnahmt. Nach einer Schätzung waren es zwischen 10.000 und 15.000 Handys. Die genaue Zahl der sichergestellten Geräte liegt damit noch nicht vor.
Handys sollen online als neu verkauft worden sein
Die Verdächtigen sollen Handys aus gebrauchten Teilen zusammengesetzt haben. Anschließend sollen sie die Geräte im Internet als Neuware verkauft haben. Der Betrugsvorwurf bezieht sich darauf, dass die verkauften Handys demnach nicht neu waren.
Ermittlungen reichen von Krefeld durch Europa
Europaweit sollen mindestens eine Million Handys verkauft worden sein. Die Europäische Staatsanwaltschaft schätzt den Schaden auf mindestens 300 Millionen Euro. Im Zuge der Ermittlungen wurden sieben Verdächtige festgenommen.