
Krefeld zählt 2.675 neue deutsche Staatsbürger
In Krefeld haben seit Januar 2024 insgesamt 2.675 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Die Stadt spricht von mehr als einem Prozent der Bevölkerung.
Veröffentlicht:
Krefeld meldet mehr Einbürgerungen
In Krefeld haben zwischen Januar 2024 und Juni 2026 insgesamt 2.675 Frauen und Männer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Nach Angaben der Stadt entspricht das mehr als einem Prozent der Krefelder Bevölkerung. Die Zahlen wurden bei einem Einbürgerungsempfang im Stadtwaldhaus vorgestellt. Dort hat die Stadt die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in einem feierlichen Rahmen empfangen. Oberbürgermeister Frank Meyer sprach von einer beeindruckenden Zahl.
Viele Herkunftsländer in Krefeld vertreten
Die meisten Neubürger stammen nach Angaben der Stadt aus Syrien, der Türkei, dem Irak, Polen, Afghanistan, dem Iran, Serbien, Russland und der Ukraine. Gleichzeitig betont die Stadt, dass die Eingebürgerten aus sehr vielen verschiedenen Ländern weltweit kommen. Genannt werden unter anderem auch Kirgisistan, Uganda, Venezuela, der Jemen, die Schweiz, Kuba, Finnland, Peru, die Mongolei, Gabun, Norwegen, Georgien, Australien, Eritrea, Madagaskar, Turkmenistan und Dänemark. Die Stadt macht damit deutlich, wie international die Einbürgerungen in Krefeld sind. Jede Einbürgerung stehe für eine eigene Geschichte.
Klare Voraussetzungen für die Einbürgerung
Nach Angaben der Stadt ist eine Einbürgerung an feste Bedingungen geknüpft. Dazu gehören ausreichende Deutschkenntnisse, ein bestandener Einbürgerungstest und die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts. Oberbürgermeister Frank Meyer würdigte die Menschen, die diesen Weg gegangen sind, ausdrücklich. Er sagte laut Pressedienst, er ziehe den Hut vor allen, die diesen Schritt so konsequent gegangen seien. Bereits Anfang 2026 hatte die Stadt außerdem von sinkenden Wartezeiten bei Einbürgerungen berichtet.