
Krefeld wird teurer: Müll, Abwasser, Straßenreinigung
Müll, Abwasser, Straßenreinigung: In Krefeld sollen die Gebühren 2027 um rund sieben Prozent steigen. Der Rat entscheidet am 5. November.
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Krefeld: Gebühren steigen 2027 um rund sieben Prozent
Krefeld (28. Oktober 2026). Für die Menschen in Krefeld sollen die Gebühren für Abfall, Abwasser, Straßenreinigung und Winterdienst im kommenden Jahr teurer werden. Das geht aus der aktuellen Kalkulation des Kommunalbetriebs Krefeld (KBK) für 2027 hervor. Demnach steigen die Gebühren im Durchschnitt um rund sieben Prozent. Bevor die neuen Sätze gelten, muss allerdings noch die Politik zustimmen. Der Rat der Stadt Krefeld entscheidet in der kommenden Woche über die Vorlage.
Was sich 2027 in Krefeld ändert
Die Erhöhung betrifft mehrere Bereiche der kommunalen Dienste gleichzeitig. Neben der Abfallbeseitigung werden auch die Gebühren für Abwasser, Straßenreinigung und Winterdienst angepasst. Beim Schmutzwasser liegt das Plus bei knapp sechs Prozent. Wie stark die Veränderung ausfällt, hängt vom einzelnen Haushalt ab. Entscheidend sind dabei der Verbrauch und die Größe der Mülltonne. Eine pauschale Aussage über die Mehrkosten für alle Krefelder lässt sich deshalb nicht treffen.
Beispiel Mülltonne
Wer in Krefeld eine 120-Liter-Tonne für Restmüll besitzt und sie wöchentlich leeren lässt, zahlt künftig 561,48 Euro statt bisher 527,04 Euro. Das sind rund 34 Euro mehr im Jahr. Jeder Haushalt erhält Anfang des kommenden Jahres einen eigenen Gebührenbescheid mit den persönlichen Kosten.
Warum der Kommunalbetrieb Krefeld mehr Geld braucht
Als Grund für die Steigerung nennt der Kommunalbetrieb Krefeld höhere Personal- und Betriebskosten. Diese Kosten sind in den vergangenen Jahren gestiegen und müssen über die Gebühren finanziert werden. Die Kalkulation für das Jahr 2027 bildet diese Entwicklung ab. Betroffen sind davon alle vier Leistungsbereiche, also Abfall, Abwasser, Straßenreinigung und Winterdienst. Über die konkrete Höhe der einzelnen Gebühren entscheidet am Ende die Politik.
Rat entscheidet am 5. November
Die neuen Gebühren müssen noch beschlossen werden. Der Rat der Stadt Krefeld befasst sich in der kommenden Woche mit der Kalkulation. Der Termin dafür ist Donnerstag, der 5. November. Stimmt der Rat zu, gelten die neuen Sätze ab dem Jahr 2027. Die Bescheide mit den individuellen Kosten gehen dann im Januar und Februar an die Haushalte. Bis dahin bleibt für die Krefelder offen, wie viel sie tatsächlich mehr zahlen werden.