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Krefeld will Schulwege für Kinder sicherer machen
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Krefeld will Schulwege für Kinder sicherer machen

Eine neue Studie zeigt Gefahren auf Krefelder Schulwegen. Die Stadt plant bessere Querungen, Ampeln und Maßnahmen rund um Schulen.

Veröffentlicht: Montag, 09.02.2026 07:33

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Die Stadt Krefeld will die Verkehrssicherheit für Kinder weiter verbessern. Grundlage dafür ist eine neue Mobilitätsstudie der Bergischen Universität Wuppertal. Ziel ist es, Unfälle mit Kindern weiter zu reduzieren – vor allem rund um Schulen und auf stark genutzten Schulwegen.

Geplant sind unter anderem sicherere Straßenquerungen, besser abgestimmte Ampeln und deutlichere Markierungen. Auch der Bereich im Umkreis von bis zu 500 Metern rund um Schulen soll stärker in den Fokus rücken.

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Studie zeigt: Viele Unfälle im Schulumfeld

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Die Untersuchung wertete polizeiliche Unfalldaten aus den Jahren 2013 bis 2023 aus. In diesem Zeitraum wurden 761 Kinderunfälle mit insgesamt 836 verunglückten Kindern erfasst. Mehr als die Hälfte der Unfälle mit aktiver Kinderbeteiligung passierte beim Überqueren von Straßen. Rund 70 Prozent ereigneten sich auf Hauptschulwegen oder direkt im Schulumfeld.

Besonders auffällig: Auf Straßen mit Tempo 50 ist das Unfallrisiko deutlich höher als in Tempo-30-Zonen. Die Studie kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass Verbesserungen im Umfeld von Schulen einen entscheidenden Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit leisten können.

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Weitere Schritte und Projekt „Safer“

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Die Ergebnisse der Studie werden in den kommenden Wochen in den Bezirksvertretungen vorgestellt. Danach will die Stadt entscheiden, welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden. Parallel beteiligt sich Krefeld am Folgeprojekt „Safer“, das Schulwege noch detaillierter analysiert.

Ziel bleibt es, Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu entschärfen. Dazu zählen neben baulichen Anpassungen auch präventive Maßnahmen. Die Stadt setzt damit ihre bisherigen Bemühungen fort, Kinder im Straßenverkehr besser zu schützen.

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