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Krefeld: Siempelkamp plant Stellenabbau
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Krefeld: Siempelkamp plant Stellenabbau

Bei Siempelkamp in Krefeld sollen offenbar bis zu 127 Stellen wegfallen. Kritik kommt vom Betriebsrat und von der IG Metall.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2026 03:43

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Bis zu 127 Stellen in Krefeld betroffen

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Bei Siempelkamp in Krefeld steht offenbar ein weiterer größerer Stellenabbau bevor. Nach Angaben des Betriebsrats geht es um bis zu 127 Arbeitsplätze. Betroffen ist demnach die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH. Das entspricht nach den vorliegenden Informationen rund einem Drittel der Stellen in dem betroffenen Bereich. Die Unternehmensgruppe selbst verweist auf eine schwierige wirtschaftliche Lage in der Holzwerkstoffindustrie.

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Unternehmen nennt mehrere Gründe

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Siempelkamp begründet den geplanten Stellenabbau mit mehreren Belastungen. Genannt werden geopolitische Spannungen, die Zollpolitik der USA, der Wegfall des russischen Marktes und die schwache Baukonjunktur. Nach Darstellung des Unternehmens setzt das die Branche insgesamt unter Druck. Schon im vergangenen Jahr hatte Siempelkamp einen Stellenabbau angekündigt. Damals sollten nach Unternehmensangaben 86 Arbeitsplätze wegfallen, unter anderem mit dem Hinweis, dass sich Kernmärkte nach Asien verlagert hätten.

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IG Metall übt deutliche Kritik

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Kritik an den aktuellen Plänen kommt von der IG Metall. Die Gewerkschaft bemängelt nach deinen vorliegenden Informationen, vorab nicht ausreichend informiert und in die Überlegungen einbezogen worden zu sein. Außerdem sieht sie den Tarifvertrag in Gefahr. Weitere Details zu möglichen Verhandlungen oder zu einem Sozialplan liegen bislang nicht vor. Deshalb bleibt im Moment offen, wie genau der angekündigte Abbau umgesetzt werden soll.

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Industrie in Krefeld weiter unter Druck

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Der Fall reiht sich in eine ohnehin angespannte Lage in Teilen der Krefelder Industrie ein. Die IG Metall Krefeld hatte Anfang 2026 mitgeteilt, dass Personalabbau und Restrukturierungen in mehreren Betrieben zu sinkenden Mitgliederzahlen geführt hätten. Die Gewerkschaft sprach dabei von starkem Druck auf die Industrie in der Stadt.

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