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Krefeld: Rückgabe von NS-Raubkunst
© Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann
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Krefeld: Rückgabe von NS-Raubkunst

Ein Gemälde aus der Sammlung der Kunstmuseen Krefeld hat zuletzt für Aufsehen gesorgt: Jetzt konnte sich die Stadt mit den rechtmäßigen Erben einigen.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.01.2025 11:44

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Laut der NRW-Staatskanzlei gehörte es einem jüdischen Kunstsammler, fiel dann während der NS-Zeit in fremde Hände und tauchte später im Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museum auf.

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Rückgabe und Wiederankauf

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Das Gemälde "Wirtshaus" des Krefelder Malers Heinrich Campendonk wurde an die Erben des jüdischen Kunstsammlers Alfred Hess zurückgegeben – und ihnen gleichzeitig wieder abgekauft. Laut der Staatskanzlei hat der Bund den Ankauf des Gemäldes unterstützt. Denn jede Rückgabe gestohlener Gemälde aus der NS-Zeit erkenne das Unrecht an, das damals passiert sei, heißt es vom Land.

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Historischer Hintergrund

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Nach der Flucht der Familie Hess aus Deutschland wurde das Gemälde 1937 an den Kölnischen Kunstverein geschickt, der später behauptete, es sei nicht mehr vorhanden. Es wird weiterhin im Kaiser-Wilhelm-Museum ausgestellt.

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