
Krefeld prüft Drug-Checking und Kältebus
In Krefeld geht es Mittwoch (11. März) um neue Hilfsangebote für Drogenabhängige und Obdachlose. Der Sozialausschuss berät über Drug-Checking und einen Kältebus.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 09:56
In Krefeld beschäftigt sich der Sozialausschuss am Mittwoch (11. März) mit neuen Hilfsangeboten für Drogenabhängige und obdachlose Menschen. Auf der Tagesordnung stehen zwei Anträge der Ratsgruppe LUKS und der Grünen.
Dabei geht es unter anderem um mehr Gesundheits- und Schutzangebote für besonders gefährdete Menschen in der Stadt.
Drug-Checking im Drogenhilfezentrum
Die Grünen wollen prüfen lassen, ob im Krefelder Drogenhilfezentrum künftig ein sogenanntes Drug-Checking angeboten werden kann. Dabei können Drogenkonsumenten ihre Substanzen auf gefährliche Inhaltsstoffe testen lassen.
Ziel ist es, Gesundheitsrisiken zu verringern und Drogentote zu verhindern.
Kältebus für obdachlose Menschen
Ein weiteres Thema im Sozialausschuss ist ein möglicher Kälte- oder Wärmebus für Krefeld. Diese Idee kommt von der Ratsgruppe LUKS.
Der Bus könnte in der kalten Jahreszeit unterwegs sein und warme Getränke sowie Schutzmaterialien an Bedürftige verteilen. Außerdem könnte das Fahrzeug die Streetwork-Arbeit in der Stadt unterstützen.