
Krefeld plant Umbau seiner Schullandschaft
Krefeld plant große Änderungen bei mehreren weiterführenden Schulen. Betroffen sind Hüls, die Innenstadt und das Gymnasium Horkesgath.
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Krefeld plant neue Schulstruktur
In Krefeld könnten sich in den nächsten Jahren wichtige Teile der Schullandschaft verändern. Nach den Plänen der Stadtverwaltung sollen das Hannah-Arendt-Gymnasium in der Innenstadt und die Robert-Jungk-Gesamtschule in Hüls auslaufen. Das bedeutet: Ab dem nächsten Schuljahr sollen dort keine neuen Fünftklässler mehr aufgenommen werden. Schülerinnen und Schüler, die bereits an den Schulen lernen, sollen ihren Abschluss dort aber noch machen können. Über die Vorschläge wird jetzt politisch beraten.
Hüls soll neuer Standort für Horkesgath werden
Nach den bisherigen Plänen soll das Gymnasium Horkesgath in das Gebäude der Robert-Jungk-Gesamtschule nach Hüls umziehen. Die Stadt sieht darin eine Chance für die Schule. Das Gebäude gilt als gut ausgestattet und könnte dem Gymnasium mehr Platz bieten. Nach Angaben der Stadtverwaltung kommen schon jetzt rund 20 Prozent der Horkesgath-Schülerinnen und -Schüler aus Hüls. Für einige Familien in Krefeld könnte sich damit künftig auch der Schulweg verändern.
Neue Nutzung an der Dionysiusstraße geplant
Auch für das Gebäude des Hannah-Arendt-Gymnasiums gibt es nach den Plänen der Verwaltung schon eine neue Idee. Dort soll künftig eine Sekundarschule entstehen. Hintergrund für die Überlegungen sind seit Jahren sinkende Schülerzahlen, vor allem in den Oberstufen der betroffenen Schulen. Die Stadt Krefeld beschäftigt sich schon länger mit der Zukunft ihrer weiterführenden Schulen und hatte dazu bereits mehrere Gespräche und Workshops angekündigt.
Entscheidung fällt nach weiteren Beratungen
Die Pläne sollen zuerst Thema im Schulausschuss am 24. September 2026 sein. Danach dürfte die politische Diskussion weitergehen. Im November 2026 soll dann der Stadtrat über die Vorschläge entscheiden. Erst danach steht fest, ob die betroffenen Schulen tatsächlich so neu aufgestellt werden. Für viele Schülerinnen, Schüler und Eltern in Krefeld bleibt die weitere Entwicklung deshalb vorerst offen.