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Krefeld Pinguine holen Matchpuck gegen Kassel
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Krefeld Pinguine holen Matchpuck gegen Kassel

Die Krefeld Pinguine gewannen Spiel drei der Finalserie mit 5:3 gegen Kassel. Am Freitag (24. April) kann der KEV auswärts DEL2-Meister werden und den Aufstieg schaffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2026 04:28

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Die Krefeld Pinguine haben in der Finalserie der DEL2 den nächsten wichtigen Sieg geholt. Das Team gewann am Abend in der ausverkauften Yayla Arena mit 5:3 gegen die Kassel Huskies. Damit führen die Seidenstädter in der Serie weiter und haben jetzt den Matchpuck. Schon am Freitag könnte der KEV den entscheidenden Schritt schaffen. Mit einem weiteren Erfolg in Kassel wäre Krefeld DEL2-Meister und könnte in die DEL aufsteigen.

Für die Pinguine war es der dritte Sieg in Serie in diesem Finale. Die Mannschaft setzte damit ihre starke Form fort und nutzte den Heimvorteil erneut. 8.029 Zuschauer haben die Partie in Krefeld verfolgt. Die Stimmung in der Arena war über weite Strecken entsprechend groß. Für viele Fans rückt damit ein langersehntes Ziel ein Stück näher.

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Starker Start in der Yayla Arena

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Die Pinguine kamen gut ins Spiel und setzten früh die ersten Akzente. Max Newton sorgte in der fünften Minute für die Führung, als er einen Distanzschuss von Zack Dybowski vor dem Tor abfälschte. Kurz vor der ersten Pause legte Newton im Powerplay nach und schnürte damit seinen Doppelpack. Nach Vorarbeit von Suess und Santos stand es 2:0 für Krefeld. Das gab den Gastgebern die Kontrolle über den ersten Abschnitt.

Im zweiten Drittel kam Kassel besser in die Partie. Hunter Garlent verkürzte in der 24. Minute auf 2:1 und brachte die Gäste zurück ins Spiel. Die Antwort der Pinguine ließ aber nicht lange auf sich warten. Davis Vandane traf in der 34. Minute zum 3:1, vorbereitet unter anderem von Max Newton. Krefeld hielt damit den Abstand und ging mit einem Vorsprung ins Schlussdrittel.

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Newton ragt heraus, Kassel bleibt dran

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Auch im letzten Drittel blieb die Partie intensiv. Kassel verkürzte früh erneut durch Hunter Garlent auf 3:2. Kurz darauf mussten die Pinguine einen Rückschlag hinnehmen, weil Mathew Santos eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauerstrafe bekam. Trotzdem fiel das nächste Tor auf Krefelder Seite. Mick Köhler traf in Unterzahl nach Vorarbeit von Max Newton zum 4:2.

Ganz entschieden war das Spiel damit aber noch nicht. Garlent machte mit seinem dritten Treffer des Abends das 4:3 und hielt Kassel im Rennen. Die Huskies nahmen danach ihren Torhüter vom Eis, um mehr Druck nach vorne zu entwickeln. Doch Krefeld verteidigte den Vorsprung und setzte kurz vor Schluss den Endpunkt. Jon Matsumoto traf ins leere Tor zum 5:3-Endstand.

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Freitag kann Krefeld Geschichte schreiben

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Mit dem Heimsieg haben sich die Pinguine eine große Chance erarbeitet. Das nächste Spiel findet am Freitag (24. April) in Kassel statt. Erstes Bully ist um 19.30 Uhr. Sollte der KEV auch dort gewinnen, wäre die Mannschaft DEL2-Meister. Dann wäre auch der Aufstieg in die DEL möglich.

Für die Fans am Niederrhein ist die Spannung damit weiter hoch. Welle Niederrhein überträgt die Partie am Freitag wieder live. Sportlich spricht für Krefeld im Moment vor allem die Serie mit drei Siegen nacheinander. Gleichzeitig zeigt das enge 5:3, dass Kassel in dieser Finalserie weiter gefährlich bleibt.

„Special Teams waren heute ein entscheidender Faktor. Es war ein hartes Match, das Momentum hat immer wieder gewechselt. Entscheidend war, wie das Team mit der Energie die letzten fünf Minuten im Schlussdrittel gespielt hat. Das war, glaube ich, der entscheidende Punkt heute. Das war eine schwierige Aufgabe heute, aber wir haben sie meistern können.“ - Thomas Popiesch, Cheftrainer der Krefeld Pinguine.

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