
Krefeld: „Kino in der Villa“ startet mit NS-Film
„Kino in der Villa“ startet heute (20. Oktober) in Krefeld mit dem NS-Propagandafilm „Ich klage an“. Historiker ordnen den Film bei der Vorführung ein.
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Filmreihe in der Villa Merländer startet heute
Die NS-Dokumentationsstelle Krefeld setzt ihre Reihe „Kino in der Villa“ fort. Zum Auftakt wird heute, am 20. Oktober 2026, der Film „Ich klage an“ aus dem Jahr 1941 gezeigt. Die Vorführung beginnt um 19.30 Uhr in der Villa Merländer an der Friedrich-Ebert-Straße 42. Historiker der NS-Dokumentationsstelle und der Villa Merländer begleiten den Film und ordnen ihn ein.
NS-Propagandafilm wird in Krefeld eingeordnet
„Ich klage an“ ist ein NS-Propagandafilm und dauert 122 Minuten. Nach Angaben der Stadt vermischt er das Thema Sterbehilfe mit der systematischen Ermordung von Menschen durch den NS-Staat. Die Filmreihe beschäftigt sich damit, wie solche Propagandafilme wirkten. Deshalb werden die Vorführungen von historischen Erläuterungen begleitet.
Weitere Filmabende in Krefeld geplant
Weitere Termine der Reihe sind der 3. November, der 24. November und der 1. Dezember. Gezeigt werden dann „Die Rothschilds“, „Verbotene Filme“ und „Deutschland im Jahre Null“. Der Eintritt ist frei. Für jede Vorführung ist eine Anmeldung per E-Mail an ns-doku@krefeld.de erforderlich.