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Krefeld: Jugendhaft nach Angriff auf Polizistin
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Krefeld: Jugendhaft nach Angriff auf Polizistin

Nach dem Angriff auf eine Polizistin in Krefeld ist ein 20-Jähriger zu Jugendhaft verurteilt worden. Das Landgericht sprach ihn in mehreren Punkten schuldig.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2026 04:03

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Krefeld: Urteil nach Angriff bei Kontrolle

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Ein 20-Jähriger ist nach einem Angriff auf eine Polizistin in Krefeld zu zwei Jahren und drei Monaten Jugendhaft verurteilt worden. Das Landgericht Krefeld sprach ihn unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Verkehrsgefährdung, Unfallflucht und Fahrens ohne Führerschein schuldig. Nach Gerichtsangaben ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Damit ist die Entscheidung noch nicht endgültig. Der Fall hatte sich nach einer Verkehrskontrolle auf einem Supermarktparkplatz in Krefeld ereignet.

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Supermarktparkplatz war Ausgangspunkt in Krefeld

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Auslöser des Einsatzes waren Zeugenhinweise auf mehrere Autos, die auf dem Parkplatz gedriftet sein sollen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich laut den vorliegenden Informationen heraus, dass die Kennzeichen des Autos des 20-Jährigen als gestohlen galten. Als das bekannt wurde, wollte der Mann flüchten. Eine Polizistin beugte sich in das Fahrzeug, um den Zündschlüssel abzuziehen. Der Fahrer gab jedoch Gas.

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Polizistin in Krefeld am Kopf verletzt

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Nach den bisherigen Angaben wurde die Beamtin rund 14 Meter mitgeschleift. Dabei erlitt sie eine Kopfverletzung. Das Gericht sah den Mann deshalb unter anderem der gefährlichen Körperverletzung schuldig. Eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags gab es dagegen nicht. Laut einer Gerichtssprecherin war für die Kammer ein Tötungsvorsatz nicht erkennbar.

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Urteil noch nicht rechtskräftig

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Die Staatsanwaltschaft hatte laut dpa eine Jugendstrafe von fünf Jahren gefordert. Die Verteidigung hielt demnach eine Bewährungsstrafe von zwölf Monaten für ausreichend. Das Gericht entschied sich am Ende für zwei Jahre und drei Monate Jugendhaft. Außerdem spielte bei der Entscheidung eine Rolle, dass der 20-Jährige laut Gericht bereits zuvor wegen Fahrens ohne Führerschein verwarnt worden war. Ob das Urteil angefochten wird, ist bislang offen.

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