
Krefeld fordert Erhalt des Arbeitsgerichts
OB Meier, Gewerkschaften und Unternehmer fordern: Das Arbeitsgericht Krefeld soll bleiben. Bürgernähe und Infrastruktur sollen erhalten bleiben.
Veröffentlicht: Freitag, 21.11.2025 13:18
Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer setzt sich gemeinsam mit Unternehmen und Gewerkschaften für den Erhalt des Arbeitsgerichts ein. In einem Schreiben an Justizminister Dr. Benjamin Limbach fordern sie, dass Krefeld auch künftig ein arbeitsgerichtlicher Standort bleibt.
Bürgernähe und Infrastruktur entscheidend
Die Initiative betont, dass sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Arbeitgeber von einer starken Infrastruktur profitieren sollen. Eine Zusammenlegung der Arbeitsgerichte von Krefeld und Mönchengladbach ohne Gerichtstage in Krefeld würde die Bürgernähe deutlich einschränken.
Unterstützer aus Wirtschaft und Gewerkschaften
Zu den Unterzeichnern zählen neben OB Meier Kirsten Wittke-Lemm (Unternehmerschaft Niederrhein), Ralf Claessen (IG Metall), Markus Ottersbach (Handelsverband) und Dr. Zanda Grundberg (DGB). Sie stellen klar: „Ohne Gerichtstage in Krefeld wird die Zusammenlegung nicht mitgetragen.“ Der Appell: Das Arbeitsgericht am Standort Krefeld soll mindestens als Gerichtstag bestehen bleiben, um die Nähe zu den Rechtssuchenden zu sichern.