
Krefeld: FDP fordert Nachtragshaushalt
Die Stadt Krefeld sollte ihren Jahreshaushalt nochmal überdenken. Das fordert die FDP im Rat. Grund sind die stark eingebrochenen Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Laut einer Landesstatistik lag das Minus im vergangenen Jahr bei 30 Millionen Euro.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.04.2022 12:47
Für Ungewissheit sorgt auch der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen. Hinzu kommen die hohen Rohstoffpreise. Die Krefelder FDP fordert deshalb einen Nachtragshaushalt - und verweist auf eine Aussage von Oberbürgermeister Meyer aus der letzten Ratssitzung. Demnach werde das Land NRW wohl nicht alle Kosten, die durch die Folgen des Ukraine-Kriegs für die Stadt entstehen, auffangen. Laut der FDP fehle es der Stadt außerdem an genügend Geld, um Grundstücke für Gewerbeflächen bereit zu stellen. Eine große in Krefeld ansässige Fima spiele deshalb bereits mit dem Gedanken, die Stadt zu verlassen, heißt es von der Krefelder FDP.