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Gedenk-Stolpersteine auf einer Straße
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Krefeld: Erster Stolperstein für Opfer von KZ Sexzwangsarbeit

In Krefeld wurde der europaweit erste Stolperstein für eine Frau verlegt, die zur Prostitution in einem KZ-Bordell gezwungen wurde. Ein wichtiger Schritt der Erinnerungskultur.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.12.2025 10:17

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Am Mittwoch (17.12.) wurde in Krefeld ein neuer Stolperstein verlegt, der europaweit einzigartig ist. Er erinnert an Luise, die als erste Frau in Europa mit einem Stolperstein geehrt wird, die zur Prostitution in einem Konzentrationslager-Bordell gezwungen wurde. Die Stadtverwaltung betont die besondere Bedeutung dieses Gedenkens. Luise soll damals an der Dreikönigenstraße in der Krefelder Innenstadt gelebt haben.

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Die Verlegung des Stolpersteins wurde inhaltlich vom Gymnasium Fabritianum aus Uerdingen begleitet. Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit der Geschichte auseinander und trugen dazu bei, dieses wichtige Kapitel der Erinnerungskultur sichtbar zu machen.

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Podiumsdiskussion: Das Große Schweigen

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Am Mittwochabend (17.12.) findet im Gymnasium Fabritianum eine Podiumsdiskussion statt. Unter dem Titel „Das Große Schweigen. Die schwierige Erinnerung an die Opfer von Sexzwangsarbeit in KZ-Bordellen“ wird über die Herausforderungen gesprochen, dieses oft verdrängte Thema in das kollektive Gedächtnis zu integrieren.

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