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Krefeld: Edelstahlhersteller legt deutlich zu
© Outokumpu
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Krefeld: Edelstahlhersteller legt deutlich zu

Outokumpu hat im zweiten Quartal 2026 deutlich besser abgeschnitten als zu Jahresbeginn.

Veröffentlicht: Freitag, 31.07.2026 10:30

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Bessere Zahlen im zweiten Quartal

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Der Edelstahlhersteller Outokumpu mit einem Werk in Krefeld hat im zweiten Quartal 2026 deutlich besser abgeschnitten als noch zu Jahresbeginn. Nach Angaben des Unternehmens stieg das bereinigte EBITDA auf 100 Millionen Euro, nach 65 Millionen Euro im ersten Quartal. Auch das Betriebsergebnis verbesserte sich im ersten Halbjahr deutlich. Für die Monate Januar bis Juni 2026 weist der Konzern ein EBIT von 41 Millionen Euro aus, nach minus 28 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Edelstahl-Auslieferungen stiegen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 5 Prozent. Diese Zahlen nennt Outokumpu in seinem Halbjahresbericht vom 30. Juli 2026.

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Nachfrage in Europa und den USA hilft

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Outokumpu spricht von einer stabilen Nachfrage in Europa und einer weiterhin guten Entwicklung in den USA. In Europa sei die Marktdynamik unter anderem durch Regulierungsmaßnahmen unterstützt worden. In den USA nennt das Unternehmen vor allem Impulse aus industriellen Bereichen wie Rechenzentren und Energieinfrastruktur. Auch im Geschäftsbereich Ferrochrom meldet der Konzern eine robuste Nachfrage und höhere Auslieferungen. Der operative Cashflow lag im zweiten Quartal bei 85 Millionen Euro, die Nettoverschuldung sank auf 224 Millionen Euro. Für das dritte Quartal rechnet Outokumpu nach eigener Prognose mit einem ähnlich hohen bereinigten EBITDA wie im zweiten Quartal.

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Konzern setzt auf Wachstum und neue Werkstoffe

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Neben den aktuellen Geschäftszahlen verweist Outokumpu auf Fortschritte bei seiner EVOLVE-Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will unter anderem in die Produktion von Hochnickellegierungen am schwedischen Standort Avesta investieren. Die erste Phase des Projekts soll laut Konzern 30 Millionen Euro umfassen; insgesamt ist von einer Investition von 150 Millionen Euro die Rede, wenn die weiteren Schritte bestätigt werden. Außerdem arbeitet Outokumpu nach eigenen Angaben an Technologien für CO₂-reduziertes Ferrochrom und Chrommetalle und baut sein Produktportfolio weiter in Richtung höherwertiger Spezialprodukte aus. Das Ziel ist nach Unternehmensangaben, neue Kundensegmente zu erreichen und die Margen zu verbessern.

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Krefelder Werk zuletzt oft Thema

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Für Krefeld ist Outokumpu ein wichtiger Industriestandort. Zuletzt war das Unternehmen am Niederrhein allerdings auch wegen Stellenabbau und Einsparprogrammen Thema. Welle Niederrhein hatte 2025 mehrfach darüber berichtet, dass in Krefeld Arbeitsplätze in Produktion und Verwaltung wegfallen sollen.

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