
Krefeld: Dachstühle in Brand
In Krefeld-Bockum stehen aktuell die Dachstühle mehrerer Mehrfamilienhäuser in Brand. Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz.
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Update 23:05 Uhr
Es gibt weiterhin keine Verletzten, heißt es von der Feuerwehr. Jedoch wird der Einsatz noch mehrere Stunden dauern. Ob die NGN den Transformator noch während der laufenden Arbeiten wieder einschalten kann, ist unklar.
Update 22:44 Uhr
Die Netzgesellschaft Niederrhein musste einen Transformator abschalten, der sich im Keller des Gebäudes befindet. Dieser war durch Löschwasser bedroht, so die Feuerwehr. Die Problematik: Er versorgt sowohl das Gebäude, als auch mehrere Gebäude in der Nachbarschaft mit Strom. Aufgrund dessen kann es rund um die Grenzstraße zu Stromausfällen kommen. Personen, die auf elektrisch betriebene medizinische Geräte angewiesen sind, sollen sich in der Leitstelle unter 02151 / 19222 melden.
Update 22:15 Uhr
Die Feuerwehr konnte die offenen Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Jedoch entwickelte sich sowohl im vorher betroffenen Gebäudeteil, als auch in drei weiteren, ein Schwelbrand innerhalb der Dachkonstruktion. Das verkompliziert den Einsatz deutlich, weil auch die Dachkonstruktion nicht einfach zu öffnen sei, heißt es. Die Löschmaßnahmen gestalten sich daher als sehr aufwändig und kräftezehrend. Die Einsatzkräfte können den Einsatz nur unter Atemschutz durchführen. Inzwischen hat man auch überörtliche Kräfte angefordert - unter anderem aus dem Kreis Viersen und auch Duisburg.
Stand 19:37 Uhr
An der Grenzstraße in Krefeld steht aktuell der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand. Die Feuerwehr versucht das Übergreifen auf Nachbargebäude zu verhindern. Die Uerdinger Straße, sowie die Grenzstraße sind gesperrt. Rund 60 Einsatzkräfte sind vor Ort. Unter anderem unterstützt die Werksfeuerwehr des Chempark und verschiedene Einheiten der freiwilligen Feuerwehr. Verletzte gibt es - laut Feuerwehr - aktuell nicht.
Über die Warnapps warnt die Feuerwehr vor einer Geruchsbelästigung in der Umgebung. Gesundheitsgefahr bestehe aber nicht, heißt es.