
Krefeld: Bürgerdialog zum Drogenhilfezentrum
Den Anwohnern die Sorgen nehmen - das möchte die Stadt Krefeld Donnerstagabend (27.10.) im Pfarrheim St.Stephan. Grund ist das umstrittene Drogenhilfezentrum an der Schwertstraße.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.10.2022 04:25
Viele Anwohner hatten gegen die Pläne protestiert. Trotzdem hat der Rat seine Genehmigung gegeben. Jetzt will die Stadt die Gegend um das Hilfezentrum möglichst gemeinsam mit den Krefeldern aufwerten. Das Konzept sieht mehr Streifen von Polizei und Ordnungsdienst rund um die Schwertstraße vor. Außerdem soll ein neues Quartiersbüro eröffnet - und der Müll in dem Gebiet häufiger eingesammelt werden. Mit diesen und weiteren Punkten will die Stadt Krefeld eine Verschlechterung der Zustände rund um das Drogenhilfezentrum vermeiden.
Dabei komme es aber auch auf die Beteiligung der Bürger an - man wolle "Hilfe zur Selbsthilfe leisten", so Stadtdirektor Markus Schön im Welle Niederrhein-Interview. Anwohner sollen gute Möglichkeiten bekommen ihr Viertel zu gestalten. Gegner des Drogenhilfezentrums, wie die Bürgerinitiative "Bürger für´s Quartier" nennen die Vorschläge der Stadt hingegen ein "Trostpflaster".