
Krefeld: Brunnenwasser heute am Labormobil testen
Brunnenbesitzer können ihr Wasser heute (09. Juni) in Krefeld am Dionysiusplatz prüfen lassen. Das Labormobil des VSR-Gewässerschutzes ist von 11 bis 13 Uhr vor Ort.
Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2026 04:15
Krefeld: Labormobil prüft Brunnenwasser
Wer in Krefeld einen eigenen Gartenbrunnen hat, kann das Wasser heute am Dionysiusplatz untersuchen lassen. Dort macht das Labormobil des VSR-Gewässerschutzes Station. Zwischen 11 und 13 Uhr nehmen die Fachleute Wasserproben entgegen. Untersucht werden dabei unter anderem Nitrat-, Säure- und Salzwerte. Nach Angaben des Vereins soll das helfen, die Nutzung von Brunnenwasser besser einschätzen zu können. Für die Probe wird ein halber Liter Wasser benötigt. Die Untersuchung kostet laut Verein 12 Euro.
Was Brunnenbesitzer in Krefeld mitbringen müssen
Für die Untersuchung soll das Brunnenwasser in einer 0,5-Liter-Kunststoffflasche mitgebracht werden. Der Verein empfiehlt dafür eine leere Mineralwasserflasche. Diese soll vor dem Befüllen mehrmals mit Brunnenwasser ausgespült werden. Danach sollte die Flasche bis zum Rand gefüllt werden. Deckel und Flasche sollten innen nicht berührt werden. So soll die Probe möglichst unverfälscht bleiben.
Diese Werte werden vor Ort untersucht
Am Labormobil werden nach Angaben des VSR-Gewässerschutzes vor allem Nitrat-, Säure- und Salzgehalt gemessen. Einen Teil der Ergebnisse bekommen Brunnenbesitzer noch direkt am Infostand. Zusätzlich können weitere Werte untersucht werden. Dann soll auch eine Einschätzung möglich sein, ob das Wasser zum Gemüse gießen oder zum Befüllen von Planschbecken und Teichen geeignet ist. Der Verein weist darauf hin, dass Brunnenwasser mit Stoffen wie Nitrat, Eisen oder auch Bakterien belastet sein kann. Gerade nach Starkregen könne verschmutztes Wasser in undichte Brunnen eindringen.
Warum regelmäßige Kontrollen wichtig sind
Nach Angaben des Vereins wird Brunnenwasser im Sommer oft zum Gießen im Garten genutzt. Das könne helfen, kostbares Leitungswasser zu sparen. Gleichzeitig sei es wichtig zu wissen, welche Stoffe im Wasser enthalten sind. Der VSR-Gewässerschutz verweist auf frühere Auswertungen in der Region. Demnach ist die Nitratbelastung nicht so stark gesunken wie erhofft. Außerdem habe sich gezeigt, dass Belastungen durch Bakterien nach Starkregen zunehmen können.