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Krefeld: Bisher keine Verstöße beim Rhein-Badeverbot
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Krefeld: Bisher keine Verstöße beim Rhein-Badeverbot

In Krefeld gibt es bisher keine Verstöße gegen das Badeverbot im Rhein. NRW-weit haben inzwischen mehr als zehn Kommunen strenge Regeln eingeführt.

Veröffentlicht: Montag, 13.04.2026 12:10

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Krefeld zieht erste Bilanz zum Rhein-Badeverbot

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Seit dem vergangenen Jahr ist das Schwimmen im Rhein in Krefeld offiziell verboten. Eine erste Bilanz fällt aus Sicht der Stadt unauffällig aus. Bisher seien in Krefeld keine Verstöße gegen die Regelung festgestellt worden. Damit unterscheidet sich die Situation von anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Dort mussten im vergangenen Jahr teils Bußgelder verhängt oder zumindest Verwarnungen ausgesprochen werden.

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Mehr als zehn Kommunen in NRW haben Regeln erlassen

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Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur haben inzwischen mehr als zehn Kommunen in Nordrhein-Westfalen ein striktes Badeverbot für den Rhein erlassen. Hintergrund sind tödliche Badeunfälle in dem stark befahrenen Fluss. Im vergangenen Jahr gab es nach den Angaben insgesamt 12 tödliche Unglücke am Rhein in NRW. Bereits seit dem Sommer greifen deshalb in immer mehr Städten strengere Regeln. Zu den Kommunen mit entsprechenden Verordnungen gehören unter anderem Krefeld, Neuss, Düsseldorf, Meerbusch, Köln, Leverkusen und Dormagen. Auch weitere Städte wie Kleve, Rees und Kalkar haben zuletzt nachgezogen.

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In Krefeld ist nur knöcheltiefes Wasser erlaubt

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In Krefeld gilt wie in mehreren anderen Städten eine klare Grenze. Erlaubt ist nur, knöcheltief ins Wasser zu gehen. Wer weiter hineingeht oder im Rhein schwimmt, begeht einen Verstoß gegen die Regelung. Dann kann ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro fällig werden. Die Verbote gelten in der Regel nicht nur für einen Sommer, sondern für mehrere Jahre.

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Warum das Schwimmen im Rhein so gefährlich ist

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Der Rhein gehört aus Sicht der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu den gefährlichsten Gewässern in Deutschland. Immer wieder wird vor starken Strömungen, Strudeln, plötzlich abfallenden Uferbereichen und dichtem Schiffsverkehr gewarnt. Gerade kleine Sandstrände könnten laut dpa ein trügerisches Bild vermitteln. Das Wasser wirke dort harmlos, sei aber unberechenbar. Selbst geübte Schwimmer können dadurch in Gefahr geraten.

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Kommunen setzen auf Schilder und Aufklärung

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Viele Städte wollen die Verbote mit Schildern und Aufklärung bekannter machen. Teilweise sind neue Hinweisschilder geplant oder schon aufgestellt worden. Zusätzlich informieren einige Kommunen auch über soziale Medien über die Gefahren am Rhein. In Städten wie Neuss blieb es nach Angaben der Behörden teils bei mündlichen Verwarnungen, weil sich Menschen nach einem Hinweis einsichtig gezeigt hätten. In Krefeld, Meerbusch und Duisburg wurden laut dpa bislang keine Verstöße festgestellt.

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