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„Komm auf Tour“ startet in der Festhalle Viersen
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„Komm auf Tour“ startet in der Festhalle Viersen

In der Festhalle Viersen startet Dienstag (07. Juni) „Komm auf Tour“. Rund 720 Jugendliche sollen dabei früh Hilfe bei Berufswahl und Zukunftsplanung bekommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2026 04:19

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Viersen startet Projekt zur Berufswahl

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In der Viersener Festhalle startet heute, am 7. Juli 2026, das Projekt „Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft“. Bis zum 10. Juli 2026 nehmen dort rund 720 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen an einem interaktiven Erlebnisparcours teil. Ziel ist es, Jugendliche im Kreis Viersen frühzeitig bei der Berufswahl zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Schulnoten oder mögliche Schwächen. Stattdessen geht es um persönliche Fähigkeiten, Interessen und erste Ideen für den weiteren Weg nach der Schule.

An dem Projekt beteiligen sich Schülerinnen und Schüler aus Haupt-, Real-, Gesamt-, Förder- und Primusschulen im Kreis Viersen. Das Angebot soll einen einfachen Einstieg in die berufliche Orientierung schaffen. Die Jugendlichen durchlaufen dafür mehrere Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben. Dabei sollen sie herausfinden, was ihnen liegt und welche Themen sie interessieren. Die frühen Erfahrungen aus dem Parcours sollen später im Unterricht weiter aufgegriffen werden.

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Stärken statt Noten im Mittelpunkt

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Das Projekt setzt nach Angaben der Veranstalter bewusst auf einen stärkenorientierten Ansatz. Jugendliche sollen nicht auf Defizite oder schlechte Noten reduziert werden. Stattdessen sollen sie erleben, welche Fähigkeiten sie schon mitbringen und wie diese bei der weiteren Schul- und Berufswahl helfen können. Gerade in den siebten Klassen komme dieser frühe Zeitpunkt laut Mitteilung bewusst zum Einsatz, weil viele Jugendliche erst später konkret über Praktika, Berufe oder Ausbildungswege nachdenken.

Der Parcours soll helfen, erste Entscheidungen bewusster zu treffen. Gleichzeitig soll er Orientierung in einer Lebens- und Arbeitswelt geben, die für viele Jugendliche immer unübersichtlicher wird. Die Organisatoren verbinden deshalb persönliche Lebensplanung mit beruflicher Orientierung. So sollen die Teilnehmenden nicht nur mehr über Berufe erfahren, sondern auch über sich selbst. Das Projekt versteht sich damit als frühe Unterstützung beim Übergang von Schule in die Arbeitswelt.

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Städte, Kreis und Arbeitsagentur tragen das Projekt

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Finanziert wird „Komm auf Tour“ durch die Städte Viersen, Willich und Tönisvorst, den Kreis Viersen sowie die Agentur für Arbeit Krefeld. Darüber hinaus sind nach Angaben der Veranstalter verschiedene regionale Partner eingebunden. Dazu gehören Institutionen der beruflichen Orientierung und Lebensplanung, Unternehmen sowie Beratungsstellen. Sie gestalten den Parcours mit und geben den Jugendlichen Einblicke in Unterstützungsangebote vor Ort.

Die Organisation des Projekts vor Ort übernimmt die Stadt Viersen. Entwickelt wurde „Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft“ vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, kurz BIÖG. Die Planung und Durchführung übernehmen die Agentur Sinus - Büro für Kommunikation GmbH gemeinsam mit der Stadt Viersen. Damit ist das Projekt in ein breites Netzwerk eingebunden, das Jugendliche in der Region langfristig begleiten soll.

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Elternabend in der Festhalle Viersen geplant

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Zum Projekt gehört auch ein Informationsabend für Erziehungsberechtigte. Er findet am Mittwoch, 8. Juli 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Festhalle Viersen am Hermann-Hülser-Platz 1 statt. Dort sollen Eltern und andere Erziehungsberechtigte mehr über das Projekt und regionale Unterstützungsmöglichkeiten erfahren. Die Veranstalter sehen Eltern als wichtige Begleiter im Prozess der Berufsorientierung. Deshalb soll die Verbindung zwischen Schule, Elternhaus und regionalen Partnern bewusst gestärkt werden.

Für Medien ist außerdem ein Pressedurchlauf am Mittwoch, 8. Juli 2026, um 10:45 Uhr angekündigt. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler unter anderem vom Viersener Bürgermeister Herr Hopp begrüßt werden. Ebenfalls angekündigt sind Herr Deniz von der Stadt Viersen und Herr Goertz von der Agentur für Arbeit als Geschäftsstellenleiter Viersen. Weitere Einblicke in das Projekt sollen so direkt vor Ort möglich werden.

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