
Kokain in Kaffee: Haft für Mann aus Viersen
Ein Mann aus Viersen ist wegen Kokain-Sendungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2026 03:54
Urteil gegen Mann aus Viersen gefallen
Ein Mann aus Viersen ist vom Landgericht Düsseldorf zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Nach Angaben des Gerichts ging es um Beihilfe zur Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und um Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Das Urteil ist am 9. Juli 2026 ergangen und bereits rechtskräftig. Damit ist das Verfahren vor dem Düsseldorfer Landgericht abgeschlossen. Hintergrund sind mehrere Paketsendungen mit einem Kokain-Kaffee-Gemisch aus Kolumbien.
Sendungen am Flughafen Köln kontrolliert
Laut Anklage soll der Mann mehrere Pakete mit einem Kokain-Kaffee-Gemisch bestellt haben. Die Sendungen sollten von Kolumbien über die USA nach Deutschland gelangen und anschließend an eine genutzte Empfängeradresse in Ratingen weitergeleitet werden. Ende Januar 2026 wurden die Pakete nach Gerichtsangaben am Flughafen Köln kontrolliert. Dabei stellten Ermittler mehrere Kilogramm Kokain sicher. Schon zum Prozessauftakt hatte Welle Niederrhein über den Fall berichtet.
Anklage sprach von mehreren Lieferungen
Nach den Angaben aus der Terminankündigung ging es um insgesamt drei Sendungen. Bei einer Kontrolle am 29. Januar 2026 sollen zwei Packstücke mit insgesamt 47,5 Kilogramm brutto Kaffee-Kokain-Gemisch entdeckt worden sein. Für zwei weitere Sendungen, die am 31. Januar 2026 kontrolliert wurden, nennt die Anklage zusammen rund 80 Kilogramm brutto Kaffee-Kokain-Gemisch. Das Gericht hatte nun über die strafrechtliche Verantwortung des Angeklagten zu entscheiden. Mit dem Urteil vom 9. Juli 2026 ist das Verfahren nun rechtskräftig beendet.