
KölnRheinRuhr hat Olympia-Bewerbung eingereicht
Die Region KölnRheinRuhr hat ihre Bewerbung für Olympia und Paralympics eingereicht. Krefeld bleibt Teil des Konzepts, das jetzt überarbeitet wurde.
Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2026 08:30
Krefeld weiter Teil der Olympia-Bewerbung
Die Region KölnRheinRuhr hat ihre finalen Unterlagen für eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele eingereicht. Dabei geht es um die Jahre 2036, 2040 und 2044. Auch Krefeld ist weiter Teil des Konzepts. Das Land Nordrhein-Westfalen teilt mit, dass die Planung in den vergangenen Wochen noch einmal überarbeitet wurde. Ziel war es demnach, die Bewerbung kompakter und nachhaltiger aufzustellen. Die Unterlagen liegen jetzt beim Deutschen Olympischen Sportbund, kurz DOSB.
Konzept in NRW noch einmal angepasst
Nach Angaben des Landes gab es vor allem Änderungen beim Sportstättenkonzept. So sollen die Wasserball-Wettbewerbe nun in Duisburg ausgetragen werden und nicht mehr in Wuppertal. Auch bei weiteren Sportarten und Standorten wurden Planungen angepasst. Mountainbike soll jetzt in Essen stattfinden. Die Finalwettkämpfe im Boxen sind laut Land künftig im Vonovia Ruhrstadion in Bochum vorgesehen. Das überarbeitete Konzept soll die Wege für Athletinnen und Athleten verkürzen und die Spiele noch kompakter machen.
DOSB prüft jetzt die Unterlagen
In den kommenden Wochen werden die Konzepte der Bewerberregionen vom DOSB geprüft. Dabei sollen auch die olympischen Spitzenverbände und die Bundesregierung einbezogen werden. Die Entscheidung, welche deutsche Region in die internationale Bewerbung geht, soll am 26. September 2026 bei einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden fallen. Bis dahin bleibt offen, ob KölnRheinRuhr am Ende als deutscher Kandidat ausgewählt wird. Das Land Nordrhein-Westfalen spricht von einem weiter verbesserten Konzept für möglichst nachhaltige und kompakte Spiele.