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Kodi: Insolvenzverfahren und Filialschließungen
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Kodi: Insolvenzverfahren und Filialschließungen

Kodi beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung, um den Fortbestand zu sichern. Filialschließungen und Arbeitsplatzabbau sind möglich. Geschäftsbetrieb läuft weiter.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.07.2026 10:08

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Die Kodi Handels GmbH hat beim Amtsgericht Halle (Saale) ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Ziel ist die Sicherung des Fortbestands, so Geschäftsführer Fabian Grund. Etwa 50 der 150 Filialen könnten schließen, was auch Arbeitsplätze betrifft. Die Löhne für Juli bis September sind durch Insolvenzgeld gesichert. Kodi beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter. Standorte am Niederrhein sind unter anderem in Krefeld, Tönisvorst, Viersen und Willich.

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Fortführung des Geschäftsbetriebs

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Der Geschäftsbetrieb soll vorerst ohne Einschränkungen weiterlaufen. Gründe sind die schwierige Lage im deutschen Einzelhandel, der Druck durch digitale Geschäftsmodelle, hohe Energiekosten, steigende Lohnnebenkosten und Mietkosten. Das Gericht hat eine vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Die Geschäftsführung bleibt im Amt, während Rechtsanwalt Lucas Flöther als vorläufiger Sachwalter fungiert.

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Frühere Sanierungsmaßnahmen

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Kodi hatte 2024 ein Schutzschirmverfahren durchlaufen und von 240 auf 150 Filialen reduziert, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Über 500 Mitarbeiter wurden damals entlassen. Die Muttergesellschaft übernahm im Februar 2026 Mäc Geiz, die ebenfalls im Mai 2026 Insolvenz in Eigenverwaltung beantragte. Filialschließungen sind auch hier möglich.

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