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Klinik-Beschäftigte protestieren heute am Niederrhein
© Landschaftsverband Rheinland - LVR-Klinik Viersen
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Klinik-Beschäftigte protestieren heute am Niederrhein

Am Niederrhein protestieren Klinik-Beschäftigte gegen geplante Kürzungen im Gesundheitswesen. Auch beim LVR in Viersen und Mönchengladbach sind Aktionen geplant.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 06:30

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Proteste in Viersen und Mönchengladbach

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Auch hier am Niederrhein regt sich Protest gegen die geplanten Kürzungen im Gesundheitswesen. Die Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte in Krankenhäusern heute am Donnerstag (28. Mai) zu Aktionen und Versammlungen auf. Geplant sind nach Gewerkschaftsangaben unter anderem gemeinsame Personalversammlungen beim LVR in Viersen und Mönchengladbach. Bundesweit sind in den kommenden Tagen weitere Protestaktionen vor Kliniken vorgesehen. In Nordrhein-Westfalen liegt ein Schwerpunkt der Aktionen laut ver.di auf dem heutigen Donnerstag.

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Hintergrund ist ein geplantes Spargesetz

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Auslöser ist ein geplantes Spargesetz der Bundesregierung zur gesetzlichen Krankenversicherung. Nach Angaben von ver.di sollen Tariferhöhungen in Krankenhäusern künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden. Außerdem drohten Kürzungen bei der Finanzierung zusätzlicher Pflegekräfte. Nach Berechnungen, auf die sich die Gewerkschaft beruft, könnten die Krankenhausbudgets bundesweit allein im Jahr 2027 um 5,1 Milliarden Euro sinken. Die Gewerkschaft kritisiert, dass damit auch Verbesserungen bei der Personalausstattung wieder infrage gestellt werden könnten.

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ver.di warnt vor Folgen für Beschäftigte und Versorgung

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ver.di warnt vor erheblichen Folgen für Beschäftigte und Patientinnen und Patienten. Nach Einschätzung der Gewerkschaft könnte der Druck auf die Beschäftigten weiter steigen. Außerdem befürchtet ver.di Einschnitte bei der Versorgung in den Krankenhäusern. Viele Kliniken arbeiteten schon jetzt an ihrer Belastungsgrenze, heißt es. Die Gewerkschaft kündigt an, den Protest gemeinsam mit Beschäftigten vor Ort sichtbar zu machen.

„Die Kürzungspläne gefährden die Versorgung in den Krankenhäusern und erhöhen den Druck auf die Beschäftigten weiter“ - Susanne Hille, Landesfachbereichsleiterin Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft bei ver.di NRW.

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