
Klimaaktivisten kritisieren Polizeivorgehen
Nach dem Ende der Massenproteste gegen Strom aus der Braunkohle gibt es weiter Kritik am Vorgehen der Polizei. Die Beamten hatten am Wochenende mehrere Male den Viersener Bahnhof für Stunden gesperrt, um die Anreise von Braunkohle-Gegnern zum Rheinischen Revier zu verhindern.
Veröffentlicht: Montag, 24.06.2019 05:48
Die Polizei habe jungen Menschen das Grundrecht genommen, für ihre Zukunft zu protestieren, sagte eine Sprecherin von "Ende Gelände". Die Klimaaktivisten wichen demnach unter anderem auf Busse aus, um doch noch ins Braunkohlerevier zu kommen. Dort ging es dann zur Sache: Hunderte Demonstranten besetzten den Tagebau Garzweiler. Bei Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und Sicherheitskräften gab es auf beiden Seiten Verletzte. Währenddessen blieb es im Protestcamp am Hohen Busch in Viersen ruhig. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle.