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Kempen plant Millionen für digitale Schulen
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Kempen plant Millionen für digitale Schulen

Die Schulen in Kempen sollen ab 2027 digital weiter aufgerüstet werden. Für den neuen Medienentwicklungsplan sind über fünf Jahre mehr als sechs Millionen Euro vorgesehen.

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Schulausschuss berät über neuen Medienentwicklungsplan

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Die Schulen in Kempen sollen in den kommenden Jahren weiter digital ausgestattet werden. Heute ist die Fortschreibung des Medienentwicklungsplans für die Jahre 2027 bis 2031 Thema im Schulausschuss. Der Rat soll den Plan anschließend in der vorliegenden Fassung beschließen. Nach Angaben der Stadt geht es darum, die digitale Ausstattung der Schulen weiterzuentwickeln und den Unterricht am Stand der Technik auszurichten. Wegen der aktuellen Haushaltssituation soll der neue Plan allerdings erst am 1. Januar 2027 beginnen.

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Neue Geräte und weitere Technik geplant

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Geplant sind unter anderem neue mobile Endgeräte, Desktop-PCs und Laptops sowie interaktive Präsentationstechnik. Dazu kommen passive Präsentationstechnik, Peripherie, Systeme zum Laden und Lagern der Geräte sowie weitere Investitionen in Server, Netzwerktechnik und Internetzugänge. Auch Software für den schulischen und städtischen Bereich ist Teil der Planung. Die Stadt Kempen knüpft damit an den bisherigen Medienentwicklungsplan an, der seit 2021 die digitale Ausstattung der Schulen bereits verbessert hat. Für 2026 sollen nach Freigabe des Haushalts zunächst die bisherigen Schulbudgets weiterlaufen.

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Mehr als sechs Millionen Euro für fünf Jahre

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Für den Zeitraum von 2027 bis 2031 sind nach der Vorlage insgesamt 5.979.825 Euro eingeplant. Der höchste Jahresbetrag ist für 2028 vorgesehen. Dann summieren sich die veranschlagten Kosten auf 1.565.005 Euro. In den übrigen Jahren liegen die geplanten Ausgaben jeweils bei gut einer Million Euro. Zusätzliche Mittel aus dem angekündigten Digitalpakt 2.0 sollen nach Angaben der Stadt vor allem in den Ausbau der IT-Infrastruktur und in mobile Endgeräte fließen. Wie hoch diese Förderung ausfällt, steht allerdings noch nicht fest.

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Auch Support und Betreuung spielen eine Rolle

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Neben der Technik geht es in dem Plan auch um Personal für Betreuung und Wartung. Vorgesehen sind Mittel für den Second-Level-Support und für die Koordination im Schulverwaltungsamt. In der Vorlage heißt es, dass für einen verlässlichen Betrieb mindestens 3,1 Vollzeitstellen nötig seien. Aktuell gibt es demnach zwei Vollzeitstellen im Second-Level-Support und 0,6 Stellen für die Koordination. Mit Blick auf die wachsende Zahl digitaler Geräte empfiehlt die Verwaltung, die Personalressourcen in den kommenden Jahren schrittweise zu erhöhen.

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