
Kempen: Erstes Treffen rund um Landesgartenschau-Ideen
Kempen prüft eine Bewerbung für die Landesgartenschau 2032. Ab heute (04. November) werden Ideen für eine grünere Stadt gesucht.
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Startschuss für eine grünere Zukunft in Kempen
Die Stadt Kempen prüft derzeit intensiv eine mögliche Bewerbung für die Landesgartenschau im Jahr 2032. Um dieses ehrgeizige Großprojekt auf ein sicheres Fundament zu stellen, wird aktuell eine umfassende Machbarkeitsstudie erarbeitet. Dabei untersuchen Experten aus externen Landschaftsarchitektur- und Planungsbüros zusammen mit der Stadtverwaltung die Potenziale der verschiedenen Flächen im gesamten Stadtgebiet. Das Ziel ist es, langfristig neue Erholungsräume zu schaffen und die Kommune für die Zukunft deutlich klimaresilienter aufzustellen. Dafür sind nun ausdrücklich die Vorschläge und Wünsche der Menschen vor Ort gefragt. Sämtliche gesammelten Anregungen aus der Bevölkerung fließen am Ende direkt in die weitere Konzeption der Planer ein.
Bedeutung für die langfristige Stadtentwicklung
Eine erfolgreiche Bewerbung könnte das Gesicht von Kempen für die kommenden Generationen nachhaltig und sehr positiv verändern. Neben der Aufwertung bereits bestehender Grünflächen geht es um die Schaffung völlig neuer Begegnungsstätten für Menschen jeden Alters. Die Verantwortlichen ziehen dabei Parallelen zur erfolgreichen Sanierung der Kempener Altstadt in den 1960er- und 1970er-Jahren. Diese weitreichende Maßnahme habe bereits eindrucksvoll bewiesen, wie eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung das Leben vor Ort für viele Jahrzehnte prägen kann. Die Stadtverwaltung legt deshalb großen Wert darauf, dass ihr als Bürger aus allen Stadtteilen wie Kempen-Mitte, St. Hubert, Tönisberg und Schmalbroich in den Prozess einbezogen werdet. Nur wenn die gesamte Gesellschaft das Projekt aktiv mitträgt, kann es nach Ansicht der Planer zu einem echten Erfolg für die Region werden.
„Eine Landesgartenschau ist weit mehr als eine große Ausstellung von Blumen und Gärten. Sie ist eine einmalige Gelegenheit, unsere Stadt langfristig weiterzuentwickeln, neue Grün- und Erholungsräume zu schaffen, bestehende Bereiche aufzuwerten und die Lebensqualität für alle Generationen nachhaltig zu verbessern.“ - Christoph Dellmans, Bürgermeister.
So könnt ihr eure eigenen Ideen einbringen
Der offizielle Auftakt für die Bürgerbeteiligung findet am heutigen Mittwochabend (04. November) im Rokokosaal des Kulturforums Franziskanerkloster statt. Von 18 bis 20 Uhr habt ihr dort die Möglichkeit, euch umfassend zu informieren und direkt erste Vorschläge für das Projekt abzugeben. Eine weitere Gelegenheit zum persönlichen Austausch bietet zudem der Ideenmarkt, der am kommenden Freitag (06. November) ab 10 Uhr auf dem Kempener Wochenmarkt am Buttermarkt veranstaltet wird. Wer an diesen Terminen nicht persönlich teilnehmen kann, ist selbstverständlich nicht von der Mitgestaltung ausgeschlossen. Die Stadt hat ab heute eine spezielle Plattform auf ihrer Internetseite freigeschaltet, über die ihr eure Anregungen jederzeit auch bequem digital einreichen könnt. So stellt die Verwaltung sicher, dass wirklich jede Stimme gehört wird und in die Machbarkeitsstudie einfließen kann.