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Kempen: Datenleck gefunden
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Kempen: Datenleck gefunden

Das Datenleck im Kempener Gesundheitswesen ist gefunden. Die hochsensiblen Patientendaten, die auf ungesicherten Servern öffentlich zugänglich waren, sind von einer radiologischen Praxis aus im Netz gelandet. Das hat uns das Büro der NRW-Datenschutzbeauftragten, Helga Block, bestätigt.

Veröffentlicht: Freitag, 20.09.2019 02:59

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Es geht um Daten von rund 4.600 Kempener Patienten - zum Beispiel Röntgenaufnahmen, Wirbelsäulenbilder und Screenings. Ins Internet gelangt sind sie durch eine ungesicherte Schnittstelle, über die die Daten zwischen Praxis und zum Beispiel Ärzten oder Krankenhäusern ausgetauscht werden. Ob die verfügbaren Daten auch abgerufen wurden, sei bisher unklar. Die Aufklärung des Falls sei noch nicht ganz abgeschlossen, hieß es aus Düsseldorf. Unsicher ist auch, ob die Kempener Praxis mit Konsequenzen rechnen muss. Sie hatte sich selbst bei der Datenschutzbeauftragen gemeldet.

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