
Kampfjets statt Passagiere: Übung in Weeze
Vom 2. bis 6. November übt die Luftwaffe mit Eurofightern am Flughafen Weeze. Der zivile Flugverkehr läuft normal weiter.
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Weeze: Eurofighter für eine Woche am Flughafen
Am Flughafen Weeze findet in dieser Woche eine militärische Übung statt. Vom 2. bis zum 6. November 2026 verlegt das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke" mehrere Kampfflugzeuge des Typs Eurofighter an den Niederrhein. Eine Verlegeübung bedeutet, dass eine Einheit mit ihren Flugzeugen vorübergehend an einen anderen Standort wechselt und dort übt. Der Eurofighter ist ein Kampfflugzeug der Luftwaffe, das unter anderem zur Luftverteidigung eingesetzt wird. Im Rahmen der Übung werden die Maschinen vom Flughafen Weeze aus operieren.
Das trainiert die Luftwaffe
Im Mittelpunkt der Übung stehen zwei Ziele. Zum einen übt die Luftwaffe die zivil-militärische Zusammenarbeit, also das Zusammenspiel zwischen militärischem Flugbetrieb und ziviler Luftfahrt. Zum anderen trainieren die Einsatzkräfte, Kampfflugzeuge auch außerhalb militärischer Flugplätze flexibel einzusetzen. Bislang starten und landen Eurofighter in der Regel auf militärischen Flugplätzen. Die Übung soll zeigen, wie ein Betrieb von einem zivilen Verkehrsflughafen aus abläuft. Die Abläufe am Boden und in der Luft werden dabei mit dem regulären Flugbetrieb abgestimmt.
Der Flugverkehr läuft weiter
Für Reisende ändert sich in dieser Woche nach Angaben der Luftwaffe nichts am Ablauf. Der reguläre Flugverkehr am Flughafen Weeze läuft während der Übung ganz normal weiter. Die militärischen Flüge werden mit dem zivilen Verkehr koordiniert, damit sich beide nicht in die Quere kommen.
Kalkar: Warum die Luftwaffe zivile Plätze testet
Die Übung geht vom Air Component Command der Luftwaffe in Kalkar aus. Die Dienststelle ist für die Führung von Luftstreitkräften zuständig und hatte die Pressemitteilung verschickt. Dass Kampfflugzeuge von zivilen Flughäfen aus starten, ist Teil eines breiter angelegten Trainings. Die Luftwaffe will damit üben, ihre Flugzeuge auch außerhalb der eigenen Standorte einsetzen zu können. Das Geschwader 31 „Boelcke" ist in Nörvenich stationiert und trägt den Namen des Fliegers Oswald Boelcke.