
Kälte sorgt für mehr ADAC-Einsätze am Niederrhein
Kältewelle am Niederrhein: In Viersen und Krefeld musste der ADAC deutlich häufiger ausrücken. Vor allem Batterien machten Probleme – auch bei E-Autos.
Veröffentlicht: Freitag, 28.11.2025 05:01
Die ersten kalten Tage am Niederrhein haben dem ADAC eine intensive Woche beschert. Besonders in der Region Viersen schnellten die Einsatzzahlen nach oben. Laut aktueller Bilanz musste der Club deutlich häufiger ausrücken als noch in der Vorwoche.
Viersen und Krefeld besonders betroffen
In der Region Viersen meldet der ADAC den stärksten Anstieg: rund 1.600 Einsätze, also etwa 400 mehr als zuvor. Auch in Krefeld war ein deutlicher Zuwachs zu spüren – knapp 200 zusätzliche Fälle. Hauptursache sind laut ADAC die niedrigen Temperaturen, die vor allem den Autobatterien zusetzen. Das betrifft sowohl Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als auch E-Autos, deren Akkus ebenfalls kälteempfindlich sind.
Was Autofahrende jetzt beachten sollten
Der ADAC rät, die Fahrzeugbatterie regelmäßig prüfen zu lassen und bei Bedarf frühzeitig auszutauschen. Ebenso wichtig sei eine wintertaugliche Grundausstattung im Auto – dazu gehören Eiskratzer, Scheibenenteiser und Starthilfekabel. Wer vorbereitet ist, reduziert das Risiko einer Panne und trägt zur eigenen Sicherheit bei frostigen Temperaturen bei.