
Jugendämter mussten häufiger einschreiten
Die Jugendämter im Kreis Viersen haben im Corona-Jahr 2020 so viele Hinweise auf Gewalt an Kindern bekommen wie lange nicht mehr. Die Behörden wurden 580 Mal darüber informiert, dass Kinder möglicherweise zuhause geschlagen oder misshandelt werden. In jedem zehnten Fall bestätigte sich der Verdacht und die Kinder wurden aus ihren Familien geholt. In Krefeld gab es 530 Mal den Verdacht, dass das Kindeswohl gefährdet ist. Das war einer der niedrigsten Werte der letzten Jahre.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.07.2021 04:46
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